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27.01.2009

Neues aus dem Stadtsenat

Neue Beschlüsse im Klagenfurter Stadtsenat: Neue Stadtmarketing-Chefin einstimmig bestellt. Grundsatzbeschlüsse für City-Tramway und Tiefgarage Benediktinerplatz.



Susanne Gerlitz-Stissen, die bei der Ausschreibung für die Leitung des Klagenfurter Stadtmarketings von einer Jury weit vor alle anderen Bewerber gereiht wurde, wurde einstimmig ab 1. Februar zur neuen Geschäftsführerin des Klagenfurt Marketing bestellt. Werbefachfrau Gerlitz-Stissen ist gebürtige Kärntnerin, Absolventin der Werbeakademie, war in Amerika und bei großen Unternehmen wie Young & Rubicon, der wohl weltweit größten Agentur für Marketing und Kommunikation, sowie der Agentur Demner, Merlicek & Bergmann tätig. Zuletzt war sie für ORF Enterprises im Einsatz.

Bürgermeister Harald Scheucher berichtete bei seinen Tagesordnungen über die Pläne zu verschiedenen Parkbenennungen. Sein Vorschlag lautet den Landhauspark in Jörg-Haider-Park umzubenennen, der Platz vor dem Kärntner Landesarchiv soll nach Leopold Wagner benannt werden, der Theaterpark künftig Gert-Jonke-Park heißen und auf Anregung von Stadtrat Albert Gunzer soll der Park vor der Musikschule Ingeborg-Bachmann-Park heißen. Bürgermeister Harald Scheucher stellte fest, dass die endgültige Entscheidung der neue Gemeinderat treffen wird. 

Das Kärntner Siedlungswerk will beim Benediktinerplatz eine Tiefgarage mit 400 Stellplätzen errichten. Großes Interesse an der Anmietung solcher Plätze haben schon das Hotel Sandwirth, die Volksbank (sie zieht in die alte Hauptpost) und die Landesfinanzdirektion angemeldet. Rund sechs Monate wird es für den Markt am Benediktinerplatz leichte Behinderungen geben, diese werden aber mit den Standlern genau abgestimmt. Das Projekt wird privat finanziert. Beschluß mit einer Gegenstimme.

Einstimmig fiel der Beschluss für das Projekt Seetramway als Tourismusattraktion für Klagenfurt aus. Die Vertragsverlängerung bis 2012 für die Beachvolleyball-Turniere wurde genehmigt. Für den Start der Neuen Mittelschule werden von der Stadt Mittel für die Ausstattung der Schulen bereitgestellt. Der Stadtsenat beschloss wegen zu geringer Frequenz auch die Einstellung der Buslinie zu IKEA.


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